pädagogische Schwerpunkte

Pädagogische Schwerpunkte

Der Bildungs- und Erziehungsplan ist die Grundlage unserer Arbeit, ebenso wie ein pädagogisches Handbuch, das für unsere Einrichtung vom Träger zusammen mit dem Team des Kindergartens erstellt wurde. Auch die Partizipation fließt in die Arbeit mit den Kindern ein. Schwerpunkte sehen wir in der Erreichung der Basiskompetenzen wie im Bildungs- und Erziehungsplan beschrieben.

„Wer an die Zukunft glaubt, glaubt an die Kinder.
Wer an die Kinder glaubt, glaubt an die Erziehung.
Wer an die Erziehung glaubt, glaubt an den Sinn und die Werte von Vorbildern“

Erich Kästner

Für unsere pädagogische Arbeit ist uns wichtig:

  • Die Planung mit den Kindern und dem Team
  • Eine altersgemäße Differenzierung
  • Die Bewältigung von Übergängen

kreativer Bereich

Wir fördern die Kinder im ästhetischen, bildnerischen und kulturellen Bereich

„Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“

Albert Einstein

Kinder entdecken ihre eigene Gestaltungs- und Ausdrucksweise, zeichnend, malend und gestaltend. Sie können in verschiedene Rollen schlüpfen und diesen Ausdruck verleihen. Wir machen Exkursionen in Büchereien, Museen und Ausstellungen.

musikalischer Bereich

Wir fördern Kinder im musikalischen Bereich

„Es gibt Bereiche in der Seele, die nur durch Musik beleuchtet werden“

Zoltan Kodaly

Die Kinder singen täglich und haben die Möglichkeit Musik zu hören. Sie musizieren eigenhändig mit Orff-Instrumenten. Gezielte Förderung erfahren sie in der musikalischen Früherziehung.

In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Musikverein, der Organisation Musifit und der bayerischen Musikakademie fördern wir die Kinder im musikalischen Bereich.

naturwissenschaftlicher Bereich

Wir bieten altersgemäße Angebote im naturwissenschaftlichen Bereich

„All unser Wissen gründet sich auf Wahrnehmung. Die fünf Sinne sind der Sachverwalter der Seele“

Leonardo da Vinci

Regelmäßige Forscherprojekte, die die Kinder interessieren, auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen wie Bund Naturschutz oder Wasserwirtschaftsamt, z.B. beim Thema Wasser oder Licht.

Möglichkeiten der Entfaltung

Wir bieten den Kindern Raum zur Entfaltung

Die Kinder dürfen eigene Ideen einbringen, ausprobieren und auch umsetzen (Partizipation). Wir unterstützen die Kinder bei ihrem Tun. Ideen der Kinder werden in den Tagesablauf integriert.
Bewegungsangebote in der freien Natur sind uns wichtig. Unser Außengelände und auch die Naturgruppe, die einmal in der Woche in den Wald – Nunlich- geht, stehen zur Verfügung.

Förderung der sozialen Kompetenz wollen wir durch Rollenspielbereiche, sprachliche Kompetenz durch freies Erzählen, philosophieren und Geschichten erzählen fördern. Wir unterstützen die Kinder bei der Entfaltung zu einer selbstbewussten Persönlichkeit. Darüber hinaus gestehen wir den Kindern Fehler zu, wir helfen ihnen damit umzugehen, und aus den Fehlern zu lernen.

Durch Geschlechtsbewusste Erziehung, durch das Kennenlernen des eigenen Körpers, durch gesundheitliche Erziehung stärken wir das Selbstbewusstsein und die positive Grundeinstellung jedes Kindes zu sich selbst.

Wir fördern die Fähigkeiten und Fertigkeiten im Spiel

„Die Quelle alles Gutem liegt im Spiel“

Friedrich Fröbel

In der Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln im Rollenspiel und im lebenspraktischen Bereich.

Sprachförderung

Wir fördern die Sprache des Kindes

„Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt!“

Wilhelm von Humboldt

Sie ist wichtig für die Integration in eine Gruppe. Wir bieten dem Kind vielfältige Möglichkeiten, Sprache selbst einzusetzen und zu vervollkommnen.

  • Durch Gespräche untereinander, durch Aktives zu hören,
  • Durch vorlesen, Lieder und Gedichte
  • Wir fördern die sprachliche Vielfalt durch den Zugang zur Dialektsprache und Fremdsprachen in angemessener Weise
  • Durch das „Würzburger Trainingsprogramm" in Zusammenarbeit mit der Volksschule Thulbatal
  • Durch die Zusammenarbeit mit der katholischen öffentlichen Bücherei Thulba

Bewegung

Wir schaffen Raum für Bewegung

„Bewegung ist eine elementare Form des Denkens“

Gerd E. Schäfer

Uns ist es wichtig, dem Bewegungsbedürfnis der Kinder gerecht zu werden. Die Kinder sollen erfahren, dass Bewegung Spaß macht und sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

  • Die Kinder gehen täglich nach draußen, um sich frei zu bewegen.
  • Wir bieten den Kindern gezielte Bewegungsangebote mehrmals pro Woche: Bewegungsspiele drinnen und an der frischen Luft.
  • Spaziergänge und Exkursionen in Verbindung mit Naturerfahrungen
  • Angebote an Materialien, die Bewegung fördern z.B. Rollbretter, Hüpfbälle...
  • Die Vorschüler gehen einmal in der Woche in die gemeindeeigene Turnhalle.

christliche Werte

Kinder erfahren bei uns christliche Werte im Alltag

Wir vermitteln Kindern christliche Werte und führen zum christlichen Glauben hin.

Dabei orientieren wir uns am Kirchenjahr:

  • Erntedankfest- wir feiern gemeinsam in der St. Lambertuskirche einen Erntedankgottesdienst
  • St. Martin feiern wir gemeinsam mit der Ortsbevölkerung
  • Das Fest der heiligen Elisabeth feiern wir besonders, da sie die Namenspatronin der Einrichtung ist.
  • Die Heiligen in der Adventszeit stehen im Mittelpunkt, der gesamte Weihnachstsfestkreis wird im großen Saal mit allen Kinder der Nestgruppe, den Kitakindern und Schulkindern täglich gemeinsam gefeiert.
  • Die Leidensgeschichte und Auferstehung nehmen einen breiten Rahmen in der Karwoche ein.

Besonderheiten

Pädagogische Besonderheiten unserer Einrichtung

Bewegung gehört zu unserem Gesundheitskonzept, das durch viele tägliche Projekte vervollständigt wird. Durch die Teilnahme am „Tiger Kid“ Projekt der AOK, die Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Thulba und dem Fußballverein Thulba entstand ein Gesamtkonzept:

  • Mit dem FC Thulba und der bayerischen Sportjugend nehmen wir am „BAERCHEN-Projekt“ teil. Ein Mitarbeiter der Einrichtung und ein ehrenamtlicher Übungsleiter des Vereines bieten einmal in der Woche ein gezieltes Sportangebot in der Thulbatalhalle an.
  • In Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein bewirtschaften unsere Kinder einen eigenen Gemüsegarten, der mit regionalem Obst und Gemüse unser tägliches Frühstücksbuffet versorgt. Die Kinder pflanzen, pflegen und ernten selbst.
  • Die Kinder bereiten täglich ihr eigenes Frühstück zu und kaufen auch bei den ortsansässigen Geschäften ein.
  • Einmal in der Woche gehen die Kinder in den nahegelegenen Wald, um dort die Natur und den Lebensraum der Tiere kennenzulernen.

Tagesablauf

Tagesablauf

Ein fester Tagesablauf ist für die Kinder von großer Bedeutung. Hierzu gehört eine feste Bringzeit, ein Morgenkreis, Projektarbeit, Frühstück, Freispiel und individuelle Angebote.

7.00 Uhr
Der Frühdienst empfängt die ersten Kinder, das Frühstücksbuffet wird vorbereitet. Je nach Bedürfnis gestalten die Kinder ihr Freispiel im Spielebereich der "grünen" Gruppe oder in der Künstlerwerkstatt.

Bis 9.00 Uhr kommen alle Kinder.
Sie werden in den Räumen von den Erzieherinnen empfangen, um zu spielen und in aller Ruhe anzukommen.

9.00 Uhr
Treffen zum Morgenkreis: kurzes Inne halten, um zu schauen: Wer ist da? Wer fehlt uns heute?
Wir bestimmen den Tag und das Wetter und besprechen kurz den Tagesablauf.

Anschließend treffen sich die altershomogenen Gruppen zu ihrem Projekttreff.

Ab 9.30 Uhr ist das Frühstücksbuffet geöffnet. Für alle Kinder ist wieder Freispielzeit.

Um 11.15 Uhr findet ein Abschlusstreffen für den Vormittag statt.

Um 11.30 UHR warmes Mittagessen.

Von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr besteht die Möglichkeit sein Kind abzuholen.

12.30 Uhr  Alle anderen Kinder essen ihre mitgebrachte Brotzeit.

Bis 14.00 Uhr treffen sich alle Kinder, um in die Nachmittagsangebote einzusteigen; z.B.: Forschen, musikalische Früherziehung, Bewegung, Garten- oder Kochzwerge, Vorschulangebote wie "1,2,3 im Sauseschritt, für die Schule werd´ ich fit, Naturgruppe im Schieferstein.

Ab 15.00 Uhr beginnt die flexible Abholzeit für alle Kinder.

Ende der Öffnungszeit ist 16.30 Uhr.

Einzelintegration

Unsere Einrichtung nimmt Kinder mit besonderem Förderbedarf in Regelgruppen auf.

Voraussetzung für eine Einzelintegration sind:

  • eine ärztliche Empfehlung
  • Beobachtungen von Auffälligkeiten oder Entwicklungsverzögerungen in der Kita oder zu Hause
  • eine Empfehlung nach Beobachtung und Beratung durch die Frühförderstelle
  • eine Diagnose durch das sozialpädagogische Zentrum

Ziel einer Einzelintegration ist:

  • die Kinder lernen Toleranz, Rücksichtnahme und Verständnis im Umgang mit von Behinderung bedrohten und behinderten Kindern
  • durch das Spielen und Lernen von und miteinander entsteht eine Normalität im Alltag
  • eine intensive Zusammenarbeit und Beratung mit den Eltern in der Entwicklungs- und Erziehungsarbeit.

In Zusammenarbeit mit den Eltern wird ein Antrag an die Sozialverwaltung des Bezirkes gestellt. Nach einem positiven Bescheid wird mit den Eltern entschieden, wer die Betreuung des Kindes übernimmt. In unserem Fall arbeiten Eltern und wir gemeinsam mit dem Malteser-Hilfsdienst, der die Integrationskraft stellt, zusammen.

Elternarbeit

Wir arbeiten mit den Eltern zusammen

Wir sind eine ergänzende Tageseinrichtung. Das heißt, eine intensive Zusammenarbeit zwischen Tagesstätte und Familie ist uns sehr wichtig.

Für uns Mitarbeiter sind alle Eltern und Erziehungsberechtigte willkommene Gäste. Im Vordergrund unserer Arbeit stehen jedoch die Kinder und ihre Bedürfnisse.

Wir bieten für Eltern und Familien Gespräche, Elternabende, Feste, gemeinsame Gottesdienste und Ausflüge an und bitten sie dabei um deren Unterstützung.

Übergang in die Schule

Übergang vom Kindergarten in die Schule
"Bald ist der große Tag da..."

Schon im letzten Kindergartenjahr nehmen wir Kontakt zur Schule auf. Eine Lehrkraft der Grundschule besucht einmal pro Woche unsere Einrichtung. Ziel ist es, den Kindern den Kontakt zur Schule zu ermöglichen.

Über kleine Gespräche, Kennenlernspiele und vorschulische Angebote wird dem Kind das System Schule spielerisch nahe gebracht. Schulbesuche und gemeinsame Aktivitäten mit der Grundschule vertiefen den Kontakt.

Einen ersten Einblick in das Schulleben bekommen die Kinder auch durch das Zusammenleben mit den Schülern unserer Schulkindbetreuung. Die Schüler, die zur Hausaufgabe in unsere Einrichtung kommen, geben ihre Erfahrungen gerne weiter.

Ein Elterninfoabend findet bereits am Anfang des letzten Kindergartenjahres statt. Lehrkräfte und Erzieherinnen bieten den Eltern die Möglichkeiten eines gemeinsamen Entwicklungsgesprächs an.

Alle Beteiligten werden mit einbezogen, um dem Kind den bestmöglichen Start ins Schulleben zu geben.